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44 - Miami / USA (13.01.16)

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Published by in RSSC Grand Voyage 2015-2016 ·
Ja und irgendwann geht alles zu Ende, so auch die 4. Etappe unserer Weltreise mit Regent Seven Seas Cruises ...
Ankunft in Miami, die Koffern stehen bereit, wir nehmen Abschied vom Schiff, das uns sicher über viele tausend Seemeilen von Südafrika nach Florida gebracht hat, vom fantastischen Personal, das 7 Tage pro Woche arbeitet (die meisten mit Verträgen über 8 Monate, stellt Euch das mal vor!) und immer, immer ein fröhliches und freundliches Gesicht macht, scherzt und auch fast jeden nur erdenklichen Wunsch erfüllt. Und schliesslich auch von unseren uns auch lieb gewordenen Mitreisenden (von jeder Reise 'bleibt jemand hängen' ..., mit vielen hat man einfach einen tollen Zeitabschnitt gemeinsam genossen und andere hat man gar nie angesprochen oder kennengelernt - und doch bildet sich während einer Cruise sowas wie eine grosse Familie!).
Die beste Lösung für den Transfer erschien uns ein Bustransport in den 'Hopp on - Hopp off' Bus-Terminal, dann eine Runde durch das viel gepriesene Miami (soll kein Altersheim mehr sein!) und schliesslich auf den Flugplatz, wo 3 Stunden Zeit für Check-in, Emigration, Security etc. eingerechnet werden soll (Amerika !!!).
Aber eben: Ausschiffung verzögert sich (da gab's wohl ein Informations-Leck, wir begreifen bis jetzt nicht, warum!), der erneute Eintritt in die USA geht zäh wie erkaltende Lava (wir mussten da bereits auf dem Schiff ein neu erfundenes Formular ausfüllen, das noch nicht mal die US-Grenzbeamten zu kennen schienen) und so löst sich halt auch noch die Stadtrundfahrt in der doch eher kühlen Luft auf ... Macht nichts! Das wenige was wir sehen bestätigt das, was wir schon wussten: Viele hohe Häuser, viele Leute, ziemlich viel Verkehr - aber nichts was uns nach all unseren wunderbaren Erlebnissen der letzten fünf Wochen noch hierhalten würde ...
Schliesslich waren wir rechtzeitig auf dem Flugplatz, dort ging's dann ganz smooth und wir hätten noch Zeit für ein wenig Vergnügen gehabt, wenn der Terminal E etwas hergegeben hätte ... Und da uns viele Amis (und amies) bereits vor MIA gewarnt hatten, dachten wir auch, das sei hier eben so (wie ein Airport-Terminal in der DDR während der 70er Jahre).
Eine Viertelstunde vor boarding hat Vreni dann entdeckt, dass gleich anschlissend im Terminal D fantastische moderen Zustände geherrscht haben: Restaurants, Bars, Shopping ohne Ende und gar eine Raucher-Terrasse!
Unsere Schuld, wir hätten ahnen können, dass Billig-Flieger Air Berlin (waren immerhin nur ca. 1/3 so teuer wie unsere Deutsche Heimluftfahrtsgesellschaft Swiss) halt auch im Billig-Terminal anlanden und auch wieder abheben ...
Der Heimflug funktionierte dann einwandfrei: Eine fantastische Beinfreiheit von der ungefähren Länge eines normalgewachsenen Oberschenkel-Knochens minus 20%, ein Essen, das ich, falls ich das Fenster hätte öffnen können, gleich den hochfliegenden Möven geschenkt hätte (zum Glück hatten wir auf dem Schiff genügend Kalorien zu uns genommen!) - aber pünktlich und wie gesagt günstig (mit der eingesparten Differenz beim Flugpreis hatten wir uns die Safari leisten können!).
Über dem Südostschwarzwald sehen wir den ersten Schnee ... in Zürich überdauern wir angenehm einen nicht all zu langen Aufenthalt und landen schliesslich sicher und wohlbehalten in Lugano.















































Fazit: Miami haben wir wohl gesehen ... wir glauben kaum, dahin zurückkehren zu müssen, es sei denn, als Einsteigeort für die Fortsetzung unserer Weltreise ...


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