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46 - Epilog oder 'Full speed - as fast as we can!'

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Published by in RSSC Grand Voyage 2015-2016 ·
'Full speed - as fast as we can!'
So könnte der Titel der 4. Etappe unserer Weltreise mit Regent Seven Seas Cruises lauten - unser Wetterfrosch, auch unter dem Namen Master Captain Teo Srdelic Chef auf der Brücke und somit Kommandant über die ganze Seven Seas Mariner mit 216,1 m Länge, 28.3 m Breite, 600 Passagieren (700 hätten bei maximaler Belegung Platz) und 445 Besatzungsmitgliedern liebte diesen Slogan jedenfalls und benutzte ihn fast jeden Tag, wenn um die Mittagszeit der Lautsprecher zu knistern begann und 'His Masters Voice' aktuelles Wetter und momentane Position verkündete.
Wir mussten in den letzten 41 Tagen auch so schnell unterwegs sein, haben wir da doch 41'948 km zurückgelegt, also gut tausend pro Tag (im Schnitt, denn für die insgesamt 22'294 Flug-Kilometer brauchten wir nur rund 30 Stunden). Unter Teo's Kommando waren es 18'974 km oder gut 10'000 Seemeilen (ja, Nautische Meilen sind länger als Landmeilen, nämlich genau 1852 m) in 35 Tagen ... die Differenz haben wir auf vier Rädern zurückgelegt.
Bei diesem Tempo waren wir froh, nicht auch noch jeden Tag in einem Hotel ein- und auschecken zu müssen ... das ist einer der vielen Gründe fürs Kreuzfahren, Dein Zimmer (heisst hier Kabine oder noch besser suite oder stateroom) reist mit Dir und der ausgepackte Koffer kann ausgepackt bleiben!
Es war eine wunderbare Zeit, eine fantastische Reise mit vielen Erlebnissen, Eindrücken, Erfahrungen, Entdeckungen, Bekanntschaften. Sie hat viele Fragen aufgeworfen und auch einige Antworten gegeben!
Unsere Mitreisenden aus aller Welt (von Cape Town bis Miami fehlt uns die Statistik, aber von Rio nach Miami waren das genau 10 Australier, 21 Belgier, 13 Brasilianer, 59 Kanadier, 20 Franzosen, 29 Deutsche, 155 Briten, 5 Italiener, 7 Mexikaner, 52 Holländer, 5 Neuseeländer, 6 Südafrikaner, 12 Schweizer, 188 Amerikaner und 17 Weltbürger (oder sans papiers ?)! Sorry, das war politisch unkorrekt, es waren immer auch -Innen dabei! - Und wie wir aus Vreni's Berichten erfahren haben ist ja vor allem aus medizinischen Gründen auch immer etwas 'Schwund' dabei - das ist in einem stationären Tausenseelendorf aber auch nicht anders ...) waren auch in jeder Beziehung eine Bereicherung: Viele würde man sehr gerne wieder treffen, andere nur gerne - und dann gab's auch solche, die ... na ja, das ist in einem Tausendseelendorf genau das selbe!
Die Internationaliät ist spannend, viele Meinungen und die aus verschiedenen Perspektiven! Es herrscht ein ziemliches Sprachenwirrwar ... da wird English, Spanisch, Portugisisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und vieles andere gesprochen - unter der Crew ist da noch vieles anderes dabei was für unsere Ohren gar keinen Sinn ergibt - die meistgehörte Sprache ist aber ganz klar 'bad english' (Weltsprache no. 1), und die verbindet ungemein: Russen sprechen mit Indonesiern und Ukrainer mit Fiippinos, und alle verstehen einander, die einzigen die mit allem nicht genau ihrer Aussprache Entsprechenden Mühe haben, sind die Amis ...
Wir sind glücklich von unserer 4. Etappe zurück und werden noch lange von all dieser Nahrung zehren - da sind auch knapp 4 kg Übergewicht (nicht im Koffer, der blieb so schwer wie er war) dabei!

Wir bedanken uns für die Kommentare, die uns hauptsächlich per mail erreicht haben und freuen uns, dass wir mit unserem Reisebericht auch ein wenig Exotik, Abenteuergeist, Reiselust in Eure Stuben bringen konnten und freuen uns auch schon sehr auf die Schilderungen Eurer nächsten Unternehmungen!

PS: Nochmals: Ich habe unseren blog, der in erster Linie uns selber die Erinnerungen erhalten soll, so gut es geht manuell 'umgestellt', das Programm hat mich noch nicht ganz überzeugt (oder ich habe noch nicht alle Möglichkeiten, die es bietet, begriffen). Er steht jetzt in chronologischer Reihenfolge und erlaubt hiermit das Lesen und Betrachten von oben nach unten. Leider muss man immer noch 'READ ALL' klicken, um aufs Kommentarfenster zu gelangen ...
                    


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