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8 - Auf Kurs Victoria Falls/Simbabwe und Chobe Chilwero/Botswana

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Published by in RSSC Grand Voyage 2015-2016 · 16 January 2016
Das Hotelzimmer sieht wieder so aus, dass es weitere Gäste bewohnen können. Frühstücken, leider ohne jeden Hunger. Und das ist schade, denn es ist ein umwerfendes Frühstück. Aber seit gestern sind wir wieder auf dem Malarone-Malaria-Prophylaxe Trip, da unsere Safari in einem high risk Malariagebiet stattfinden wird. Lieber keinen Hunger als Malaria. Und dieses Mal müssen wir das Zeug nur elf Tage einwerfen. Geht ja noch.
Pünktliche Abfahrt zum Flugplatz und wir lernen unsere Safari Gruppe kennen. Wir sind nur zu acht und es sind alles sehr liebenswürdige und lustige Reisegefährten.
In Victoria Falls ist wieder mal Formulare ausfüllen angesagt, obwohl wir ausser dem Besuch der Wasserfälle nur in Transit nach Botswana sind. Aber irgendwie haben wir Glück, das zweifache Visum kostet nur 45 Dollar statt 85 Dollar. Und für dieses Geld kriegst du jede Menge Stempel und Papier. Da kann man nicht meckern.
Nach einem Lunch endlich die Besichtigung der Victoria Wasserfälle und da stand ich dann etwas ratlos. Entweder hatten sie die Wasserzufuhr abgestellt, oder die weltweit klimatische Veränderung ist auch in Simbabwe angekommen. Aber nichts von alle dem, es ist momentan einfach nur low season. Da können die ja auch nichts dafür, dass ich zur falschen Zeit komme.
Weiterfahrt nach Botswana. Nach ungefähr anderthalb Stunden, inklusive eines relativ einfachen Grenzübertrittes kommen wir in unserer Chobe Chilwero Lodge an. Sehr schön, grosszügig und so nette Menschen. Wir fühlen uns sofort wohl. Und haben erst noch ein grosses Haus für uns allein. Das haben aber alle anderen Gäste auch. Nach einem überaus lustigen Abendessen gehen wir alle schon zeitig in`s Bett, schliesslich müssen wir morgen um  06.00 für unsere erste Safari bereitstehen Und man kann dann nicht einfach selber zur Behausung gehen, man wird begleitet. Denn für wilde Tiere stehst du in der Futterkette ziemlich weit oben.
Die zwei Tage in Botswana vergingen wie im Flug. Wir hatten 2 Landsafaris und eine Fluss-Safari. Leider haben wir den Leoparden wieder nicht geschafft. Dafür hat ein Rudel Löwen etwa 30 Minuten bevor wir dort waren einen Elefanten gejagt und niedergemetzelt und frass sich nun gemütlich durch das arme Tier. Es ist wie bei uns. Fressen und gefressen werden.
Am nächsten Tag besuchten wir den toten Elefanten noch einmal. Die Löwen waren satt und die Aasgeier und ein Schakal waren am Werk. Einfach grauenhaft. Aber es ist halt so. Wenn man Hunger hat, hat man Hunger.
Der Abschied von Chilwero fiel uns schwer, wir wären gerne länger geblieben. Aber das Paradies währt nie ewig.
Über Johannesburg, wo wir unser grosses Gepäck deponiert hatten flogen wir weiter nach Kapstadt. Und kamen etwa um 21.30 Uhr am Hafen und somit auf unserem Schiff an. Das Einchecken war wie immer sehr easy und die Küchen- und Servicecrew machte Überstunden für uns, da sie wussten, wir kommen spät.


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